Es ist tatsächlich so, dass die Uni mein Leben auch in Neuseeland verschlingt, wie ein gar schrecklich Biest... Deshalb verwerfe ich, v.a. für die (für euch) langweilige Phase meines Aufenthalts (Semester), mein Vorhaben, einmal pro Woche zu schreiben, und mache ein monatliches Ding draus. Dafür möglichst ausführlich. Deal?
Okay.
Mein Einstieg hier war ein Nebelfeld aus Jetlag, Einführungswoche, Wohnungssuche und Roadtrip. Überspringen wir mal die ersten drei und kommen gleich zum 'aufregenden' Teil:
Courtney, meine gute Freundin aus Teenagerzeiten, war so nett mich nicht nur bei sich aufzunehmen, sondern mich auch auf einen Roadtrip nach Whangarei ( "Wh" spricht man in Maori "F" aus) und Kaitaia mitzunehmen, wo wir ihre Familie besuchten.
Wie das hier so ist, wurden wir auf unserem Weg von wunderbaren Landschaften begleitet:
| Auf diesen Bildern leider nicht zu erkennen: der Urwald hinter mir. Ja ganz genau, rechts europäische und links karibische Aussichten. |
Ab und zu Küste:
| Ebbe in Orewa... |
Und dann wieder das da:
Immer einen Besuch wert: die Bay of Islands:
| Eine riesige Bucht, gefüllt mit Inseln, die sich ganz wunderbar dazu eignen, Häuser drauf zu bauen und den Lebensabend mit Angeln zu verbringen. |
In guter Kiwi-Tradition wurde ich von Courtneys Familie sehr herzlich begrüßt und aufgenommen. Zunächst verbrachten wir einen Abend bei ihrer Cousine, die mit Mann, Kind und Schwiegereltern in einem kleinen Haus in folgender Lage lebt:
| Auch hier könnte man sich zur Ruhe setzen und zum Beispiel den gefangenen Fisch nach Maori-Tradition räuchern, wie es mir der Schwiegervater erklärte. |
Kaitaia, eine kleine Stadt, in der man Abends tatsächlich nichts anderes zu essen findet als Fastfood (...), befindet sich in der Nähe vom 90 Mile Beach, der logischerweise 55 Meilen lang ist (immerhin sind das 88 Kilometer, was scheiße klingt. Hier war wohl künstlerische Freiheit am Werk.)
| Ahipara: So geht das dann noch ne |
| Shipwreck Bay: Wer den Mast des untergegangenen Schiffs findet, bekommt nen Lolli. |
Joa, und dann kamen wir wieder nach Auckland und haben mich in meine neue Wohnung umgezogen. Mehr dazu