Mittwoch, 28. Dezember 2011

Coromandel

Tja... Da hat das wohl doch nicht so funktioniert mit dem monatlichen Update... Dafür gibt es mehrere Gründe, die meisten haben mit der Tatsache zu tun, dass ich es geschafft habe, drei Semester in dem Zeitraum von 13 Monaten unterzubringen. Detaillierte Erläuterungen spare ich mir an dieser Stelle, da bestimmt kein Mensch einen Blog darüber lesen will, wird unglaublich schwer es ist im Paradies zu studieren.

Zu was anderem. Das Semester endete hier mit einem Trommelwirbel aus Abgabeterminen, zwei Wochen Vorbereitungszeit für die Klausuren und, ganz richtig, Klausuren. Deshalb erschien es meiner Kommilitonin Anna und mir als sinnvoll, einen Teil der Vorbereitungszeit mit Urlauben zu verbringen. Das Ziel: Coromandel.




Coromandel ist eine Halbinsel, die ca zwei Stunden von Auckland entfernt liegt (per Boot). Bekannt ist sie für ihre unglaubliche Landschaft (ganz was Neues für Neuseeland) und die leckeren Meerestiere:






Der Trip begann etwas unorganisiert, weil wir beide keinen Kopf für Kleinigkeiten (z.B. Auto mieten) hatten. Deswegen gingen wir erstmal wandern:





Am nächsten Morgen mussten wir erstmal zum anderen Ende der Peninsula gelangen. Man hatte uns gesagt, wir sollten uns einfach an den Straßenrand stellen und der Bus anhalten, der in die richtige Richtung fährt. Bevor es dazu kam hielt jedoch ein freundlicher älterer Herr, ohne jegliche Aufforderung unserer Seits, an und so kam es, dass wir das erste Mal in Neuseeland trampten.

Gut ausgerüstet, machten wir uns also auf den Roadtrip. Keine wirklich besonderen Vorkomnisse. Naja gut, die meisten Straßen sind ungeteert und man sollte sich vor jeder Fahrt darüber im klaren sein, dass es die letzte sein könnte: Küstenstraßen werden regelmäßig unterspült und stürzen in die Fluten, Landstraßen durch den Busch/Urwald werden von riesigen LKWs viel zu schnell befahren und führen durch ein endloses Labyrinth das von steilen Felswänden auf der einen Seite und noch steileren Anhängen auf der anderen Seite umrandet ist. Achja, und man fährt hier auf der falschen Straßenseite...

 Die Mühen lohnen sich jedoch.












Den letzten Tag verbrachten wir am nördlichen Ende der Halbinsel in einem der zahlreichen Naturschutzgebieten.

Hobbit-Land...  

Nun ja, es war entspannend.

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